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Zwei Gesichter

Der gestrige Tag war recht angenehm. Ich bin am Nachmittag zu H. gefahren. Ursprünglich wollten wir Filme schauen, habe diese aber alle verquatscht. Wir haben verschiedene Dinge getrunken und ich musste feststellen, dass mit Apfelwein schmeckt. Ich war nicht mal wirklich angetrunken, während er schon sehr redselig wurde. Alles in allem war es ein sehr entspannter Abend und ich habe gemerkt, dass ich mehr Zeit mit ihm verbringen möchte. Seine Gesellschaft tut mir gut und wir können über alles und jeden reden. Ich werde zusehen, dass ich ihn spätestens nach dem WGT wieder besuche. Ich würde zwar gerne mit, nur mir ist der Spaß dann doch zu teuer.

Irgendwann gegen eins war ich dann zu hause und konnte partout nicht schlafen, also habe ich C. noch kurz angerufen. Ich wollte einfach noch mal seine Stimme hören und es hat mich ungemein beruhigt. Hinterher ist mir nur der Gedanke gekommen, dass er sich vielleicht dadurch kontrolliert gefühlt haben könnte, nur das war gewiss nicht meine Absicht gewesen. Nach weiteren Startschwierigkeiten bin ich dann auch irgendwann eingeschlafen, um wenig später wieder aufzuwachen. Ich hatte wieder diesen Albtraum von den beiden. Ich könnte nicht mehr. Jede Nacht verfolgt mich dieses Bild und wenn das so weiter geht, macht mich das noch kaputt. Ich hatte nur noch einen Gedanken; ich wollte mir diesen Traum wegschneiden. Es war vielleicht falsch, aber wenn ich ab jetzt entspannt schlafen kann, hat es sich definitiv gelohnt. Ich wusste einfach nicht wohin mit meinem Druck. Ich will nicht, dass die beiden weiterhin Kontakt haben. Es macht mich noch kaputt und genau darüber werde ich mit ihm reden müssen. Ich habe Angst, dass er sich gegen mich entscheiden könnte, da er sich von mir sicher keine Freundschaft verbieten lässt, aber es geht zurzeit einfach nicht anders. Ich muss Prioritäten setzen und wenn mich der Kontakt kaputt macht, was er aktuell tut, kann ich ihn nicht weiter tolerieren. Vielleicht versteht er mich ja wenigstens ein bisschen und wir finden einen Kompromiss, mit dem beide leben können, aber ich muss in diesem Punkt Egoist bleiben.

1.5.08 14:43


Wochenendplanung

Das Wetter war heute sehr wechselhaft, aber meistens wunderschön. Zwischendurch hat es geregnet, zwei Mal sogar gewittert, dennoch schien die ganze Zeit die Sonne. Genau so war auch meine Laune. Eigentlich gab es heute nichts zu beanstanden, nur wusste ich nichts mit mir anzufangen. Ich war total demotiviert. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich den Nachmittag hinter mich gebracht habe. Das Fernsehprogramm war bescheiden, kein Buch konnte mich fesseln, PC-Spiele waren nichts für mich, aufräumen wollte ich erst recht nicht.

C. war heute auch nicht auf der Feier gewesen, er war gestern noch in der Stadt und ist erst morgens wieder zu hause gewesen, wo er noch mit zwei Mädels gefrühstückt hat. Schade, ich wäre gern dabei gewesen. Für das kommende Wochenende ist noch nicht so wirklich was geplant, leicht frustrierend. Ich bin zwar ein recht spontaner Mensch, plane aber gern an so meinungslosen Tagen, um mir selbst zu zeigen, dass nicht jeder Tag so anstrengend wird wie der heutige. Ich gehe jedenfalls mit Vorfreude ins Wochenende und hoffe, dass wir beide die gemeinsame Zeit dieses Mal besser genießen können. Vielleicht kann ich C. noch davon überzeugen, ins Kino zu gehen. Wenn Sonntag schönes Wetter ist, will ich auf jeden Fall ein Eis essen oder an den Strand. Wir brauchen mehr Schwung und dafür werde ich schon sorgen. Ab morgen Abend bin ich wieder bei ihm, dann hat er vorher genug Zeit, um zu zocken. Und wir noch genug, um den restlichen Tag zu genießen. Ja, die Aussichten gefallen mir.

Nothing to add.

1.5.08 21:16


Es muss...

Langsam fängt es an, mich zu nerven. Ich sollte wieder täglich bloggen, statt immer nur Wochenendberichte abzuliefern. Ich habe einfach keine Lust, ständig mehrere Tage zu resümieren. Also lasse ich es einfach an dieser Stelle. Das Wochenende war schön, wir haben nur festgestellt, dass der Sex langsam langweilig wird, aber nicht weiter darüber geredet. Ich habe ein wenig Angst, dass er sich seine Befriedigung demnächst vielleicht woanders holt. Eigentlich ein schwachsinniger Gedanke, nur heut ist wieder einer der Tage, an dem ich mir viele Gedanken mache.
Ich kann die Freundschaft zwischen den beiden nur schwer tolerieren. Es macht mich Stück für Stück kaputt. VIel schlimmer ist jedoch die Gewissheit, dass er sich wohl kaum für mich entscheiden würde, wenn ich ihn vor die Wahl stelle. Ich kann und will das nicht mehr. Die Frau muss aus meinem, aus unserem Leben verschwinden und zwar endgültig. Nur leider kann ich das so nicht zu ihm sagen, eben weil er sich dann gegen mich entscheiden könnte. Ich will ihm alle Freiheiten der Welt geben, aber mit ihr kann ich das nicht. Ich muss mit ihm reden, aber ich kann einfach nicht. Ich habe Angst...
6.5.08 20:44


Wahre Worte

Hab mich heut mit H. getroffen. War wie immer spassig, auch wenn ich die ganze Zeit gefilmt und fotografiert wurde. Morgen Abend treffe ich mich mit Y. an der Schlachte, Freitag ist das nächste Shooting. Also zum Glück volles Programm.

Ich möchte an dieser Stelle einige Zeilen aus dem Buch zitieren, dass ich gerade lese. Es sind wahre Worte, die kaum besser auf mich passen können. Ich befinde mich in einer kleinen Kriese, vermag aber langsam einen Aufschwung zu erahnen.

 

"Er würde mich nicht fragen, wer der Mann am Telefon gewesen war. Er würde mich nicht fragen, ob ich mit ihm geschlafen hatte oder mit ihm schlief. Er würde mich all das nicht fragen, weil es für ihn keinen Unterschied machte. Seine Gefühle für mich änderten sich dadurch keinen Deut.

Ich wünschte, ich könnte dasselbe behaupten." 

7.5.08 22:01


"Er hatte eine andere Lebenseinstellung. Wenn etwas schief lief, dann lief es eben schief. Wenn er den Grund dafür nicht verstand, strich er es aus seinem Gedächtnis und spielte seine Musik."

"Sie wollte ihm erzählen, was wirklich los war. Wollte ihm von diesem Albtraum erzählen. Wollte, dass er sie auf den Boden der Tatsachen zurück holte. Aber das hätte bedeutet, sich ihm anzuvertrauen. Und dazu war sie nicht fähig. Nicht jetzt."

8.5.08 12:40


"Sie hatte ein schlechtes Gewissen, weil sie ihn so hart verurteilte. Es war nicht fair, ihm genau das vorzuwerfen, was ihr anfangs so sehr an ihm gefallen hatte. Seine träumerische Bereitschaft, alles so hinzunehmen, wie es war."

 

Er will mich so, wie ich früher war, ganz unbefangen und losgelöster. Ich will ihn so, wie er früher war, ehrlich und einfühlsam. Werden wir unseren Weg finden? Ich wünsche es mir, denn ich liebe ihn... 

19.5.08 21:46





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